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Aristoteles

Aristoteles

Klassifiziert die Welt, eine Spezies nach der anderen.

Lebensspanne
384 v. Chr., Stageira — 322 v. Chr., Chalkis
Rolle
Philosoph und Naturforscher
Epoche
Antike (4. Jahrhundert v. Chr.)
Region
Griechische Welt (Makedonien, Athen)

Bekannt für

Logik, Politik, Lehrer Alexanders des Großen

Werk & Wirkung

  • Entwicklung der formalen Logik mit der Syllogistik als zentralem Element.
  • Systematische Klassifizierung von Lebewesen, die als Grundlage für die biologische Taxonomie gilt.
  • Umfassende Abhandlungen über Ethik, Politik, Metaphysik, Poetik und Rhetorik.
  • Erforschung der Physik, einschließlich der Konzepte von Bewegung, Ursache und Wirkung.
  • Grundlegung der formalen Argumentationslehre.

Anekdoten

Ich soll einmal gesagt haben, dass man lieber von einer Schlange gebissen werden sollte als von einem Schmeichler.
Man erzählt sich, dass ich die Gewohnheit hatte, meine Schüler zu bitten, mir auf die Schultern zu klopfen, wenn sie etwas Neues gelernt hatten.
Ich soll die Gewohnheit gehabt haben, nachts aufzustehen, um die Sterne zu beobachten und über ihre Bewegung nachzudenken.

Beziehungen

  • Platon — mein Lehrer, dessen Ideen ich weiterentwickelte und kritisch hinterfragte.
  • Alexander der Große — mein Schüler, dem ich die Grundlagen der Staatskunst und Philosophie vermittelte.
  • Theophrastos — mein Nachfolger in der Leitung der Schule, der meine Arbeit fortsetzte.
  • Aristoxenos von Tarent — ein Schüler, der sich mit Musiktheorie beschäftigte und von mir beeinflusst wurde.

Wer wird oft mit ihr/ihm verwechselt

Die häufigsten Falsch-Ratungen — und wie Aristoteles sie selbst korrigiert.

„Platon?"

— Ich habe von ihm gelernt, aber meine eigenen Wege in der Philosophie beschritten und die Dinge oft anders gesehen.

„Sokrates?"

— Er war ein wichtiger Denker vor meiner Zeit, aber ich habe seine Methoden weiterentwickelt und systematisiert.

„Diogenes?"

— Wir lebten in derselben Epoche und Region, doch unsere Lebensweisen und philosophischen Ansätze unterschieden sich stark.

Wovon sie/er nichts wissen kann

Gestorben -322. Im Spiel kennt Aristoteles keine Konzepte, die danach kamen — Quellen-Treue ist Regel, nicht Effekt.

  • den vollen Ausbau des Hellenismus
  • das Verschwinden deiner Schriften nach 287 v.Chr.
  • die Edition des Andronikos um 60 v.Chr.
  • die arabischen Übersetzungen des 9. Jahrhunderts

Woher wir das wissen

Alles auf dieser Seite stammt aus diesen Quellen. Wo Aristoteles im Spiel über etwas spricht, das hier nicht gedeckt ist, soll die Figur das als Vermutung kennzeichnen — findest du eine Halbwahrheit, sag es uns.

Quellen

Stand: Recherche zu Aristoteles

  1. 1.

    Wikipedia: Aristoteles, Permalink

    Web überwiegend belastbar

    Belegt: Lebensdaten · Werke · Akademie · Lykeion · Alexander-Lehre

  2. 2.

    Jonathan Barnes (Hg.): The Cambridge Companion to Aristotle (1995), ISBN 978-0521422949

    Buch belastbar

    Belegt: Werks-Entwicklung · Rezeptions-Geschichte (Andronikos · arabische Welt · Scholastik) · Methode

Hast du Aristoteles schon erraten?

Im Spiel weißt du nicht, mit wem du sprichst. Du hörst nur die Stimme. Frag, wer am Tisch sitzt.

Tritt ein